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Willkommen auf der Homepage der evangelischen Kirchengemeinde Wilhelmsfeld

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Leitbild

Unsere Gemeinde ist eine einladende, lebendig attraktive
Gemeinschaft von Menschen unterschiedlichster
Herkunft und Gaben.
Wir achten einander, gehen liebevoll miteinander um und finden unsere geistliche Quelle im Gottesdienst.

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Monatsspruch Dezember

Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!

Jes 58,7

1.)Beim ersten Lesen des aktuellen Monatsspruchs des Propheten Jesaja sah ich den mit Brot und Wein, Obst und Gemüse und anderen Produkten der Natur reich geschmückten Altar unserer Kirche vor mir. Erntedank im Dezember? Das Erntelied von Matthias Claudius fiel mir ein: "Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn...", dann die vierte Bitte des Vaterunser aus der Bergpredigt im Evangelium des Apostels Matthäus: "Unser tägliches Brot gib uns heute". Und die direkte Aufforderung zum Brotbrechen erinnerte mich an zwei im Glauben starke Frauen - Hanna aus dem Alten, Maria aus dem Neuen Testament - die wie Jesaja Hunger als Chiffre für menschliche Notlagen kennen, wenn sie Gott mit den Worten danken: "Die Hunger litten, hungern nicht mehr" und "Die Hungrigen füllet er mit Gütern". Dabei befinden sich beide in ähnlichen Situationen; die schon betagte, aber lange kinderlose Hanna nach der oft erbetenen Geburt ihres Sohnes Samuel, das noch junge Mädchen Maria vor der unerwarteten, zunächst wohl nicht erwünschten Geburt ihres Sohnes Jesus.

2.) Hunger nach Brot? Und nach weiteren lebensnotwendigen Gütern? Ich bin überzeugt, dass es Jesaja beim "Brotbrechen" - nach Jahren der babylonischen Gefangenschaft - nicht allein um Brot und Haus, Kleidung und sonstige materielle Hilfe ging, die körperliches Überleben und Wohlbefinden bringen. Seine Worte galten schon damals - wie auch heute in Tagen weltweiter Flüchtlingstragödien - allen Bereichen, die menschenwürdiges Leben ausmachen. ("Entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!"). Dazu gehören das Bemühen, jeden Einzelnen vor gesellschaftlichen Nachteilen zu bewahren und jedem Einzelnen die Chance auf ein Miteinander im Alltag zu geben. Aufbau und Pflege von Gemeinschaft zu fördern. Hilfe anzubieten und gleichzeitig Selbstbestimmung zu ermöglichen. Es ist dies ein moralisches Ziel, das keine Grenzen kennt. Das weder rassistische noch, ideologischen oder auch behinderungsbedingte Ausgrenzungen zulässt. Ein Ziel, das ein menschenverachtendes Verhalten wie geschlechtsspezifische Gewalt (fast eine Pandemie!) und die Verfolgung von geschlechtlichen Randgruppen (Lesben, Schwulen, Transpersonen) verurteilt. Dabei reicht es nicht, "Hunger" auch in diesen Formen allein mit Worten anzuprangern. Nur hinzusehen, statt umsichtig zu handeln! Es bedarf vielmehr großer Offenheit und persönlicher Betroffenheit, um im Befolgen von sittlich-guten Geboten konkrete Hilfen anzubieten. Besonnenheit und Mäßigkeit, Nächstenliebe und Selbstbeherrschung, Verantwortungsfähigkeit und Willensenergie sind solche zumindest gefühlsmäßig positiv empfundenen Werte.

3.) Es sind diese und weitere Tugenden, mit denen Jesaja und Maria das Lied einer Welt anstimmen, in der nicht durch Austausch, sondern durch Ausgleich zwischen oben und unten eine neue Rangordnung eingeführt wird, in der dann Hungrige und Satte, Unterdrücker und Unterdrückte, Erniedrigte und Gewaltbereite ihre Plätze verlassen werden. Nicht als Strafe oder Lohn, sondern im Zeichen einer von Gott gewollten Gerechtigkeit - und der Barmherzigkeit als ihrer einzigen Quelle. Gott ist barmherzig! Marias Adventslied aus der biblischen Erzählung des Evangelisten Lukas von der Geburt Jesu wird so zu einem politischen Lied. Aber es ist vor allem ihr und unser ganz persönliches Bekenntnis: Fürsorge, das heißt: Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, sind zentrale Inhalte unseres christlichen Glaubens.

4.) Erntedank wurde in diesem Jahr in weiten Teilen Deutschlands am 4. Oktober gefeiert. Dank für Vergangenes. Die jetzige Zeit des Advents begann am 29. November. Vier Wochen Zeit der Vorfreude auf das Weihnachtsfest, Auf die Geburt Jesu, durch die Barmherzigkeit und Gerechtigkeit in die Welt kommen, Sie wird fast überall mit Geben und Schenken gefeiert. Dabei lässt die große Fülle des Angebots unserer Kaufhäuser kaum Wünsche offen. Diese Zeit kann aber auch eine Zeit aktiven Besinnens sein, wenn wir - ohne der Freude des Schenkens Abbruch zu tun - dem Aufruf Jesajas zum Teilen und Helfen folgen. Und wenn wir so mit der in einem bekannten Lied neu formulierten Verheißung bekennen können: "Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht,... wenn die Not, die wir hindern, zur Freude wird,... wenn der Schmerz, den wir lindern, zur Hoffnung führt,...wenn das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,... wenn die Hand, die wir halten uns selber hält..." ----, dann, ja schon dann wohnt Gott ("Grundidee alles Guten") in unserer Welt". Dann ist Weihnachten! Nomen est omen: Der Name Jesaja bedeutet:" Geholfen hat JAHWE".

Auslegung von Jürgen Schönbeck

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Advent in Wilhelmsfeld

Liebe Gemeinde,
dieses Jahr 2020 ist so ganz anders als die letzten Jahre, auch für unsere Kirchengemeinde. Deshalb lassen wir das Bekannte hinter uns und feiern – Corona zum Trotz – fröhlich, hoffnungsvoll und zuversichtlich Advent.
Wir haben uns ein abwechslungsreiches und alle Generationen ansprechendes Programm ausgedacht und wir hoffen, dass wir viele von Ihnen und Euch begrüßen dürfen.
• Samstag-Abend-Andachten
Am Vorabend zu jedem Adventssonntag feiern wir eine kleine Andacht in unserem Ort, an den Plätzen, an denen Menschen mit viel Abstand zusammenfinden und sich eine halbe Stunde Auszeit gönnen können. Dem Trubel entfliehen und die Seele auftanken, das ist möglich am:


✬ 28.11.20 um 17.00 Uhr an der Einheitslinde im Mitteldorf am Brunnen
mit Posaunenchor und adventlichen Worten.

✬ 05.12.20 um 17.00 Uhr auf dem Hirschwaldparkplatz im Oberdorf.
Besonders für Familien! Die Kinderkirche lädt ein. Festes Schuhwerk ist sinnvoll.
Laternen können mitgebracht werden.


✬12.12.20 um 17.00 Uhr im Hof der Alten Schmiede (Johann-Wilhelm-Str.108) mit dem Kirchenchor und einer Adventsandacht.


✬ 19.12.20 um 17.00 Uhr auf dem Vorplatz der Kirche
mit Solisten, Adventsgeschichten und Lagerfeuer.


Erwachsene und Kinder sind zu allen vier Samstag-Abend-Andachten eingeladen.
Wer eine eigene Tasse mitbringt, kann sich mit Punsch und Glühwein wärmen.

• Sonntag-Morgen-Andachten
„Hoffnungshorizonte“ werden an jedem Adventssonntag um 10.00 Uhr in der Kirche eröffnet. Kurze Adventsandachten in der Kirche, bei denen es immer etwas „zum Mitnehmen“ gibt, laden ein, den Advent 2020 bewusst hoffnungsvoll zu begehen.


• Offene Kirche und offene Türen
Ein besonderes Highlight wird in diesem Jahr unsere Kirche sein, die auch in der dunklen Jahreszeit täglich geöffnet ist (im Winter von 10.00 Uhr – 16.00 Uhr). Dort kann man nach wie vor eine Kerze anzünden.


Ein besonderes Highlight für Groß und Klein:
Ab dem 1. Advent werden dort zusätzlich kleine Adventsgeschenke auf große und kleine Menschen warten. Ganz besonders lohnt sich der Besuch der Kirche am 29.12.20, denn da stehen Adventskalender für alle bereit, die ihre Herzenstüren öffnen wollen.


In den kommenden vier Wochen wird es dann kleine Adventsandachten To Go und am 6.12.20 Nikolaussäckchen für die Kinder geben.


Ab Heiligabend ist natürlich eine Krippe aufgebaut. Stellt sich nur die Fragen: finden Maria und Joseph den Weg dorthin?
Auch dieses Jahr wird uns der Weg der beiden beschäftigen. Das Besondere: Maria und Joseph werden in unserem Ort eine Herberge suchen. An unterschiedlichen Türen werden sie anklopfen und hoffentlich Obdach finden. Wir werden die beiden mit der Kamera begleiten und im Amtsblatt, der Homepage und Social Media über ihren Weg und ihre Erlebnisse in Wilhelmsfeld berichten!

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„Kindern Zukunft schenken!“

brot für die welt 2020

Die 62. Aktion von „Brot für die Welt“ Wir von Brot für die Welt sagen „Danke!“ „Kindern Zukunft schenken!“ – Ja, das wollen wir! Ihnen ermöglichen, eine Schule zu besuchen. Sie davor zu bewahren, in ausbeuterische Kinderarbeit zu geraten. Dieses Ziel ist auch Ihr Ziel! Und so haben Sie sich auch in diesen besonderen Zeiten selbst durch die Corona-Pandemie nicht beirren lassen. Ihre Spende wird durch die Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern vor Ort zu Schulmaterial, Gemüsesamen und Startkapital für Kleinstunternehmen. Und damit zu einer besseren Zukunft für Viele. Ihr Geld verändert die Welt: In vielen Familien gehen die Kinder in die Schule, statt zur Arbeit, weil die Eltern jetzt so viel verdienen, dass alle satt werden. Eine Wasserbüffelzucht von früheren Tagelöhnern auf den Philippinen, Kleinbauern in Sierra Leone, die trotz Trockenheit ausreichend ernten und Jugendliche in Paraguay, die sich für eine bessere Zukunft engagieren. Und nicht zuletzt Corona-Prävention mit Bilderbuch und Megafon auf Haiti. Die Hilfe unserer Partner vor Ort ist konkret und greifbar – und sie hat große Symbolkraft über das Sichtbare hinaus: Viele Menschen erleben, dass sie mit der passenden Unterstützung selbst für eine bessere Zukunft sorgen können – für sich und ihre Kinder. In ihrem Namen danken wir Ihnen von Herzen! Broschüren mit Überweisungsträgern sowie Spendentüten liegen im Kirchenvorraum und in der Kirche aus.

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Gottesdienste in unserer Kirche

Sonntags um 10:00 Uhr wird ein Gottesdienst gefeiert, in dem zwar auf Gemeindegesang verzichtet werden muss, der aber trotzdem musikalisch gestaltet wird. 45 Menschen können zum Gottesdienst kommen. Wir bitten Sie herzlich darum, einen Mundschutz mitzubringen. Wir bitten um Verständnis, dass Sie nur auf den markierten Orten Platz nehmen dürfen. Am Eingang steht Desinfektionsmittel bereit, wir bitten Sie, dieses zu benutzen. Nach dem Gottesdienst werden wir selbstverständlich alle Flächen und Türklinken desinfizieren. Der Gottesdienst wird etwa 30 Minuten dauern. Der Kirchengemeinderat

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virtueller Adventskalender

Maike Neuhoff hat einen virtuellen Adventskalender gebastelt.

Wer möchte, kann ihn sich mit folgendem Link herunterladen.

zum Download bitte hier klicken

Bilder

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Losungsworte der Herrenhuter Brüdergemeinde

Losung für den 03.12.20

Ein jeder gebe, was er geben kann nach dem Segen, den dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.
5.Mose 16,17

Wenn der gute Wille da ist, so ist jeder willkommen nach dem, was er hat, nicht nach dem, was er nicht hat.
2.Korinther 8,12

Monatsspruch Dezember 2020

Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!

Jes 58,7

Jahreslosung 2020

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Markus 9,24